Homöopathie – eine schonende Alternative bei Enuresis nocturna

Das nächtliche Einnässen eines Kindes kann unterschiedliche Gründe haben. Von Bettnässen spricht man in der Regel erst bei Kindern ab fünf Jahren, die häufiger als zweimal im Monat unkontrolliert in der Nacht Harn lassen. Etwa bei 15 Prozent der Fünfjährigen kommt dies vor, bei Jungen doppelt so häufig wie bei Mädchen. Die Ursache ist oft eine verzögerte Hormonsteuerung, die normalerweise den nächtlichen Harndrang reduziert, aber auch psychische oder organische Ursachen können zu Enuresis nocturna führen. Ein Besuch beim Arzt kann den Eltern die Gewissheit darüber geben, welches die Gründe für das nächtliche Einnässen ihres Kindes sein können. Viele Ursachen – vor allem organische –lassen sich heute auch mit Medikamenten behandeln. Eine schonende Alternative dazu bietet die Homöopathie, welche auf natürliche Weise den Heilungsprozess unterstützen kann. Für eine zielgerichtete Therapierung sollte zuallererst eine homöopathische Fallaufnahme (Konstitutionsanalyse) durchgeführt werden. Die Konstitutionsanalyse ermittelt den persönlichen Zustand des Kindes, also alle ererbten und erworbenen Eigenschaften des Körpers, die zu Schwächen oder Erkrankungen führen können. Aufgrund der Konstitutionsanalyse erfolgt dann die Zusammenstellung der einzelnen Ingredienzien und ist jeweils sehr individuell. Eine bewährte Form der Homöopathie bei nächtlichem Bettnässen sind Globuli. Die bei Kindern alkoholfrei hergestellten Kügelchen sind süss im Geschmack und gut zum Einnehmen geeignet. Aber auch Bachblüten haben sich bewährt. Die Homöopathie kann sowohl bei psychischen als auch bei organischen Ursachen unterstützen, wird von Fachärzten aber meist noch immer als Ergänzung zur klassischen Medizin verstanden. Es empfiehlt sich in jedem Fall, dass Eltern sich mit dem behandelnden Kinderarzt zusammensetzen und nach einer geeigneten Lösung suchen.Kruter und Heilpflanzen, Homopathie

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